
Über mich
Stefan Wollmann
Was mache ich? Ich helfe Kulturinstitutionen dabei, ihr Publikum nicht nur zu erreichen, sondern zu begeistern und wiederzugewinnen.
Wer bin ich? Geboren 1960 in München, Österreicher, aufgewachsen zwischen Sprachen und Kulturen. Nach dem Baccalauréat am Lycée Français de Vienne Studium der Volkswirtschaftslehre an der WU Wien – konzentriert auf Kausalität in der ökonomischen Theorie.
Mein Berufsweg: Von 1985 bis 1995 im elterlichen Unternehmen Vivienne Accessoires – Vertrieb, Planung, Controlling. Danach Marktforschung bei Integral.
1997 der Sprung ins Kulturmarketing: Wiener Festwochen unter Luc Bondy, 14 erfolgreiche Jahre im Marketing und Sponsoring für Wiens internationales Kulturfestival. Parallel dazu, seit 2006 Mitorganisation von "Literatur im Nebel" in Heidenreichstein.
2004 bis 2006 leitete ich die Marketing-Kommunikation des Wiener Mozartjahrs 2006 und des Festivals "New Crowned Hope" von Peter Sellars.
2012 auf nach Berlin, zu den Kulturveranstaltungen des Bundes, als Leiter Marketing & Vertrieb der Berliner Festspiele und stellvertretender Intendant. Dann folgte 2016 die Markteinführung des Pierre Boulez Saals für die Barenboim-Said Akademie – Berlins neuer Konzertsaal, mit komplett neuer digitaler Infrastruktur.
2019 zurück nach Wien, an die Wiener Staatsoper, als Leiter Marketing sowie Sponsoring und Development in der Direktion von Bogdan Roščić.
2021 bis 2023 kaufmännischer Geschäftsführer der Südbahnhotel Kultur am Semmering.
Seit 2023 Leiter Marketing der Semperoper Dresden: Neuausrichtung der Strategie, Digital Development und Content Marketing.

Man kann nicht nicht kommunizieren
Paul Watzlawick
Worum geht es? Nicht um Reichweite allein, sondern um Beziehung und Engagement.
Das Problem? Zu viele Kulturinstitutionen behandeln ihr Publikum wie Transaktionen: Ticket kaufen, kommen, gehen, fertig.
Die Chance? Menschen wollen dazugehören, wollen Teil von etwas sein, das Sinn vermittelt und das Leben bereichert. Unsere Aufgabe ist, ihnen genau dieses Gefühl unverwechselbar zu vermitteln und sie an uns zu binden.
Wie? Durch Geschichten, die berühren. Durch Erlebnisse, die nachwirken. Durch Einladungen, die persönlich wirken – auch wenn sie digital sind.
Marketing ist kein Megafon. Es ist ein Gespräch. Und Gespräche funktionieren nur, wenn wir dem Publikum zuhören und den Dialog suchen.
Was heißt das konkret?
Verstehe, wer dein Publikum wirklich ist.
Finde heraus, was es braucht – nicht, was du verkaufen willst.
Gestalte jeden Touchpoint – von der ersten Google-Suche bis zur geteilten Erinnerung.
Mach es leicht, wiederzukommen.
Mach es unwiderstehlich, weiterzuempfehlen.
Der Unterschied zwischen gutem und großartigem Kulturmarketing? Großartiges Marketing macht Menschen zu Botschaftern. Sie erzählen weiter. Nicht, weil du sie darum bittest. Sondern weil sie nicht anders können.